Aktuelles
Was sich jetzt bei Compute, KI und technologischer Souveränität bewegt
-
Bewerben ohne Spielregeln
Am 12. November endet Europas Bewerbungsfrist für bis zu sieben KI-Gigafabriken. Die Regeln, nach denen in Deutschland große Verbraucher ans Netz kommen, will der Bundestag frühestens in derselben Woche beschließen. Wer sich bewirbt, gibt also ab, bevor er die Spielregeln…
-
Planbarkeit ist der neue Strompreis
Ein Frachtkahn auf dem Rhein trägt die Container vieler Absender über einen Weg, den keiner allein bezahlt. Beim Stromnetz ist es nicht anders. Heute berät der Bundesrat, wie viel der Bund ab 2027 zu den Kosten der großen Übertragungsleitungen beisteuert.…
-
Das Rechenzentrum als Heizwerk
In Stuttgart-Möhringen heizt ein Rechenzentrum Büros und eine Schule. Zur gleichen Zeit will der Bund die Pflicht zur Abwärmenutzung lockern. Damit fällt die Entscheidung dort, wo Standorte geplant werden: in den Kommunen.
-
Reife statt Reihenfolge: Der Netzanschluss wird neu geregelt
Wer zuerst beantragt, bekommt zuerst den Anschluss. So war es bisher. Der Gesetzentwurf zum Netzpaket will das ändern, und für Gemeinden und Stadtwerke, die ihre Flächen vorbereitet haben, ist das eine gute Nachricht.
-
Rechenleistung ist Infrastruktur, kein Einkauf
Mistral trainiert sein neues Modell auf einem eigenen Cluster. Tencent mietet sich laut Financial Times rund 100.000 KI-Chips in Südostasien. Und der Bund erklärt, er habe bei Mistral derzeit keine Beschaffungsvorhaben. Diese Woche hat gezeigt, wie unterschiedlich Rechenleistung gedacht wird:…
-
Die alte Fabrik ist das neue Kapital
Eine Papierfabrik in Finnland, eine Druckerei bei Frankfurt: Wo Rechenzentren gerade entstehen, war vorher schon Industrie. Wenn Geld teurer wird, zählt der Ort, an dem man nicht bei null anfängt. Für Baden-Württemberg ist das eine Frage der Inventur.
-
Die schnellste Leistung steht schon da
Google holt 890 Megawatt zusätzlichen Strom aus Kraftwerken, die es schon gibt. Für Baden-Württemberg steckt darin weniger eine Energiefrage als eine Standortfrage: Wo liegen die Netzknoten, an denen neue Leistung am schnellsten zu haben wäre?
-
3,76 Prozent: Der Zins, an dem der Netzanschluss hängt
Die Bundesnetzagentur will Gasnetzbetreibern ab 2028 eine Kapitalverzinsung von 3,76 Prozent zugestehen. Über die Stromnetze entscheidet sie 2027. Für Rechenzentren in Baden-Württemberg ist das keine Fußnote.
-
Kapital ist da. Knapp sind Netz, Zeit und Zustimmung.
Ein Chiplieferant bietet seinem Kunden bis zu 42 Milliarden Dollar an. Gleichzeitig wartet ein deutsches Milliardenprojekt auf Strom, eine US-Regulierungsbehörde will Rechenzentren im Notfall zuerst drosseln, und in Europa stocken Investitionen am Widerstand vor Ort. Die Lehre der Woche: Geld…
-
41 Tage bis zur Frist: Die KI-Gigafabrik ist zuerst eine Netzfrage
Bis zum 12. November läuft die EU-Ausschreibung für bis zu sieben KI-Gigafabriken. Die Bundesregierung will mindestens eine nach Deutschland holen. Doch die Reform, die über den Zugang zum Stromnetz entscheidet, steckt noch im Parlament.











